Gartenfrüchte & Co

Es ist unbeschreiblich schön zu sehen, wie gut es unserem Sohn geht, nachdem, was wir zusammen in seinem ersten Lebensjahr und darüber hinaus erlebt haben.

Unser kleiner Mann liebt unsere Gartenfrüchte, von Erdbeeren über Himbeeren, bis zu den Kirschen, die gerade reif werden (und natürlich auch unsere Kohlrabi, ob roh oder gedünstet). Neulich goß ich am frühen Abend unser Gemüsebeet. Mein Sohn machte sich in der Zeit auf ins Erdbeerbeet und bediente sich. Es war herrlich das mit anzusehen. Für ihn gab es kein Halten mehr. Selbst die grünen Erdbeeren waren vor unserem Sohn nicht mehr sicher. Dass die Früchte leider nicht so schnell nachreifen, wie er sie gerne essen würde, sorgt auch immer wieder für etwas Unmut.

Wir besitzen eine Rutsche für Kleinkinder, die wir während meiner Schwangerschaft geschenkt bekommen hatten. Damals dachte ich, dass das Blödsinn sei. Jetzt freue ich mich, wie mein Sohn Spaß mit ihr hat. Er ist motorisch mit seinen noch nicht mal 17 Monaten so fit und stabil. Unglaublich…Ohne Mühe geht er die Treppe der Rutsche hinauf, setzt sich hin und rutscht hinunter. Oder aber, er legt sich auf den Bauch und rutscht die Rutsche hinab. Er läuft mit Hilfe meiner Hand auch gerne die Rutsche hinauf. Seit zwei Tagen tobt er sich am Abend immer an dieser aus. Gerade liebt er es, die Rutsche hinuter zu laufen, von mir aufgefangen und nochmal in der Luft von mir hoch gedreht zu werden.

Auch schön ist es, wie er mit uns zusammen in Büchern blättert und einige Tiergeräusche bei Tierbildern nachahmt. Das „mäh“ vom Schaf und das Pferd kann er bereits sehr gut. Manchmal gelingt ihm auch schon ein ähnliches „miau“ der Katze.

Und auch sonst ist er im Alltag so aufmerksam, saugt alles auf und immitiert uns nach. Er reicht mir früh morgens nach dem Duschen das Handtuch und zeigt mir, dass ich es über der Dusche zum Trocknen aufhängen soll, wie er es schon öfter beobachtet hat. So süß…

An unserem Strand am See kann er stundenlang im Sand buddeln und nebenbei die anderen Badegäste bestaunen.

Ich stelle immer wieder fest, wie kooperativ Kinder sind und es oft ganz einfach mit ihnen wäre, wäre man selbst nicht erschöpft oder genervt. Seitdem ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was meine Alltagsfehler sind, gelingt es mir besser, mit ihnen zurecht zukommen, kurz durchzuatmen und meinem Sohn einen Alternative anzubieten, so dass wir beide aus einer für mich ungünstigen Situation fröhlich heraus kommen.

Seit neuesten hören wir hin und wieder, wenn wir punktuell keine Musik hören und dazu tanzen, ein Kinderhörspiel auf Kassette. Ich habe selbst noch viele von früher und die dazugehörige Anlage. Dann malt er ab und an dazu, was ich immer sehr spaßig empfinde, weil das Blatt nie groß genug sein kann. Der Stift findet stets einen Weg auf den Fußboden.

Natürlich gibt es immer wieder Momente und Tage, die weniger angenehm verlaufen. Mein Sohn entwickelt sich stetig weiter, entdeckt seine Welt, experimentiert mit ihr und ist natürlich unzufrieden, wenn ich ihn darin einschränke – sei es aus eigener Erschöpfung oder aber aus einer Absicherung einer Gefahrenquelle heraus. Dennoch würde ich behaupten, dass unser Alltag gerade ganz wunderbar ist – klammere ich die neuen kleinen Sorgen hinsichtlich seiner Kieferfehlstellung aufgrund seiner LKGS mal aus. (Damit möchte ich mich im nächsten Beitrag beschäftigen.)

 

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