Ein schwarzes Loch

Es gibt Themen, über die kann ich nicht schreiben, weil Freunde, Bekannte und vielleicht auch Familie dieses Blog lesen. Es sind Themen, die doch anonym behandelt werden sollten und im Konstrukt mit meinem Partner zu intim sind, um sie personenbezogen zu beschreiben.

Wenn zwei unterschiedliche Lebenskonzepte in einer Partnerschaft bestehen, ist es schwer einen Mittelweg zu finden. Aber wir versuchen es – immer wieder.

Nun war etwas da, dem wir wieder die Energie entzogen haben. Wo ich eben noch gerade eine wunderschön duftende Blumenwiese sah, sehe ich nun nur noch ein schwarzes Loch. Ich fühle mich sehr traurig. Selbst etwas Leere steigt in mir auf.

Wie ich dieses Ereignis in ein paar Tagen, Wochen oder gar Jahren bewerten/empfinden werde, weiß ich nicht. Noch schmerzt mein Körper zu sehr durch den Energieentzug und ich bin von dem ganzen Vorgang übermannt.

Eine Beziehung führen, bedeutet immer Kompromisse eingehen, aber sich selbst auch nicht zu vergessen. Mit Kindern in einer Partnerschaft verändert sich noch einmal der Kompromissradius. Wo meine Grenzen sind, kann ich derzeit nicht definieren. Was heute als Kompromisshandlung gilt, kann morgen in mir eine tiefe Unzufriedenheit auslösen. Aber eine Beziehung entwickelt sich auch stets weiter. Lebenskonzepte können sich ändern, Umweltfaktoren besser passen.

Die Zeit wird es zeigen, wie es mir mit „diesem Zugeständnis“ ergeht und ob ich in nicht all zu ferner Zukunft wieder diese wunderschön duftende Blumenwiese sehen darf, oder ob ein schwarzes Loch bleibt.

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3 Gedanken zu “Ein schwarzes Loch

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